Die „Aiguamolls de l“Empordà“ (Empordà-Sümpfe) sind eines der wichtigsten Feuchtgebiete Kataloniens und das Ergebnis des Zusammenspiels von Flüssen und Meer. Der 1983 gegründete Naturpark ist ein Mosaik aus voneinander abhängigen aber auch unterschiedlichen Ökosystemen: eine Reihe von Sümpfen, Lagunen und Flüssen, Anbauflächen und Bewässerungskanälen sowie Strände und einem wichtigen Dünensystem, das die Küste vor Stürmen schützt.
Dieser geschützte Naturraum ist Brut- und Wandergebiet zahlreicher vom Aussterben bedrohter Arten. Vögel machen diesen Raum zu ihrem Zufluchts- und Rastplatz und es leben dort mehr als 300 Arten, viele von Ihnen stehen unter Naturschutz und begeistern durch ihre Schönheit. Diesen Zustand zu gewähren ist auch sehr wichtig, um die Auswirkungen des Klimawandels in der Region zu reduzieren. Denn er verbessert die Wasserqualität, füllt das Grundwasser wieder auf und verhindert das Eindringen von Salzwasser aus dem Meer ins Landesinnere.
Die Fruchtbarkeit des Bodens erleichtert die Entwicklung der Landwirtschaft und die Komplexität seiner Lebensräume. Sein biologischer Reichtum begünstigt die Fischerei in der Bucht. Historisch gesehen hat dieses Gebiet ein reiches kulturelles Erbe hervorgebracht und ist heute eine Quelle für Umweltbildung und -forschung und gleichzeitig ein wichtiger Anziehungspunkt für Besucher.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Naturparks

Im Naturpark wurden 329 Vogelarten gesichtet.

Im Park gibt es 863 Wildpflanzenarten.
